Warum Makler-Alleinauftrag?

Theoretisch ist es durchaus möglich, mehrere Makler mit dem Verkauf einer Immobilie zu beauftragen, denn eigentlich zahlt man ja sowieso nur den Makler, der den Verkauf getätigt hat. Viele Eigentümer glauben, dass sie dadurch den Verkaufsprozess beschleunigen würden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die Verkaufszeit zieht sich in die Länge und der optimale Preis wird auch nicht erreicht.

Viele Eigentümer unterschätzen den Aufwand, den der Verkauf einer Immobilie macht. Die Immobilie ins Internet einstellen und Besichtigungen durchführen – damit ist es nicht getan. Wer zu einem guten Preis verkaufen möchte, muss sich schon vorher um einiges kümmern. Profi-Makler gehen so vor: Als erstes ermitteln sie den Wert der Immobilie, wofür viel Erfahrung und Kenntnis der aktuellen Marktlage nötig sind. Sie besorgen die erforderlichen Unterlagen wie den Energieausweis. Sie kümmern sich um professionelle Immobilienfotos, setzen Tools wie 360-Grad-Rundgänge ein, erstellen ansprechende und auf die Zielgruppe abgestimmte Exposés.

Zusammenarbeit in Maklervertrag regeln

All das bedeutet sehr viel Aufwand. Sind am Verkauf einer Immobilie nun mehrere Makler beteiligt, investiert ein Makler unter Umständen viel Zeit in ein Projekt, wofür er am Ende nicht entlohnt wird. Das ist für ihn natürlich ein Risikogeschäft. Deshalb regeln Profi-Makler alle Punkte der Zusammenarbeit mit dem Immobilienverkäufer in einem Maklervertrag.

Beauftragt der Eigentümer mehrere Makler, hat das außerdem oft zu Folge, dass Interessenten verwirrt werden. Wer wäre nicht irritiert, wenn er in einem Immobilienportal die gleiche Immobilie zwei Mal mit unterschiedlichen Fotos findet? Sind beides seriöse Angebote? Oder wenigstens eins davon? An wen soll er sich jetzt wenden? Die Praxis hat gezeigt, dass sich eine Immobilie schlechter verkauft, wenn sie von vielen angeboten wird.

Finden Sie den Immobilienprofi Ihres Vertrauens

Denn der Verkauf einer Immobilie ist eine Geschäftsbeziehung, die auch stark auf Vertrauen beruht. Schließlich begleitet ein Makler einen Eigentümer bei einer der größten Entscheidungen und Transaktionen seines Lebens. Nirgends geht es um so viel Geld, wie beim Verkauf oder Kauf einer Immobilie. Empfehlenswert ist es daher, sich als Eigentümer vor dem Verkauf mit mehreren Maklern treffen, um denjenigen zu finden, zu dem Sie am meisten Vertrauen aufbauen können. Und sich dann für diesen einen zu entscheiden.

Mit dem richtigen Immobilienprofi an ihrer Seite verschaffen sich Eigentümer Sicherheit – auch rechtliche. Profi-Makler kennen die Bedürfnisse ihrer Auftraggeber. Sie wahren Diskretion und sind mit allen Aspekten des Immobilienmarktes vertraut. Sie kümmern sich um die komplette Transaktion und führen sie zu einem schnellen und erfolgreichen Abschluss. Sie schützen vor Irritationen auf beiden Seiten. Sie finden aus der Vielzahl an Interessenten die wirklichen heraus und bewahren Eigentümer so vor Besichtigungstourismus. Ein Makler-Alleinauftrag ist ein Pakt der Wertschätzung und des Vertrauens auf Gegenseitigkeit.

Sie wollen einen Makler, dem Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie vertrauen können? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Maklervertrag

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/70265/umfrage/haeuserpreisindex-in-deutschland-seit-2000/

https://ivd.net/2016/08/10-gruende-fuer-einen-makler/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Der Kaufvertrag für die Immobilie – so läuft alles rund

Um eine Immobilientransaktion korrekt unter Dach und Fach zu bringen, muss einiges bedacht werden. Wenn Sie sich über den Kaufvertrag Gedanken machen, haben Sie die Verhandlungen vermutlich bereits hinter sich und stehen kurz vor dem Notartermin. Doch auf welche Vereinbarungen und Details im Vertrag müssen Sie achten, damit Ihnen keine Nachteile entstehen?

Der Kaufvertrag bildet die Basis für die Abwicklung einer jeden Immobilientransaktion. Wenn ein Haus oder eine Wohnung den Besitzer wechselt, treffen Käufer und Verkäufer eine verbindliche Vereinbarung.

Was ist die Rolle des Notars?

Um rechtskräftig zu sein, muss der Vertrag notariell beglaubigt werden. Die Gebühr, die der Notar hierfür erhebt, orientiert sich am Wert der Immobilie und beläuft sich auf circa 1,5 Prozent des Kaufpreises. Im Normalfall wird sie vom Erwerber getragen. Der Notar ist gegenüber beiden Parteien zur Neutralität verpflichtet und steht sowohl Käufer als auch Verkäufer beratend zur Seite.

Wann sollte Ihnen der Kaufvertrag vorliegen?

Der Vertragsentwurf sollte beiden Vertragspartnern mindestens zwei Wochen vor dem Notartermin vorliegen, sodass die Möglichkeit einer kritischen Überprüfung, gegebenenfalls durch einen Anwalt, besteht.

Was sollte im Kaufvertrag stehen?

Bei Kaufverträgen handelt es sich meist um standardisierte Kontrakte. Neben den nötigen Angaben zum Verkäufer und Käufer, wie unter anderem deren Bankverbindungen, müssen eine Grundstücksbeschreibung (Flurkarte) sowie ein aktueller Grundbuchauszug enthalten sein. Handelt es sich um eine gebrauchte Immobilie, wird zumeist die Klausel „Gekauft wie gesehen“ aufgenommen. Im Gegensatz zu Neubauten, die bei Kaufvertragsunterzeichnung mitunter noch von einem Bauträger errichtet werden und dem Käufer eine fünfjährige Gewährleistung auf das Bauwerk garantieren, besteht bei der Veräußerung einer Gebrauchtimmobilie keine Gewährleistungspflicht. Stattdessen werden etwaige Mängel bei Gebäuden aus zweiter Hand explizit in den Kaufvertrag aufgenommen, um die Verkäufer zusätzlich abzusichern. Im Kaufvertrag werden außerdem die terminlichen Vorgaben fixiert, die mit der Immobilien-Übertragung verbunden sind. Häufig übernimmt der Erwerber vom Vorbesitzer zusätzliche Gegenstände wie Kücheneinrichtung, Gartenmöbel oder Heizöl, das noch im Tank bevorratet wird. Auch diese Sondervereinbarungen sollten Eingang in den Kaufvertrag finden. Bei der Berechnung der Grunderwerbssteuer bleiben die Sonderposten jedoch außen vor.

Haben Sie Fragen zu den korrekten Vertragsinhalten für den Verkauf Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundst%C3%BCckskaufvertrag

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/793159/umfrage/anzahl-der-verkauften-eigenheime-in-deutschland-nach-bundeslaendern/

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufpreis

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Verkauf einer Scheidungsimmobilie – was kann ein Makler für Sie tun?

Wenn sich Menschen trennen oder scheiden lassen, stellt sich oft die Frage, wie mit der gemeinsamen Immobilie umzugehen ist. Optionen gibt es viele, aber welche passen zu der eigenen Situation? Der Gang zum Immobilienexperten lohnt sich, da der neutrale Außenstehende alle Möglichkeiten vorstellen kann, ohne durch heftige Emotionen voreingenommen zu sein. Einige Makler haben sich deswegen sogar zum Mediator ausbilden lassen.

 

  1. Hausverkauf in der Trennungszeit

 

Eine Scheidung kann juristisch erst vollzogen werden, wenn ein ganzes Trennungsjahr abgelaufen ist. Das Paar muss also zunächst ein Jahr getrennt gelebt haben, um eine Scheidung einreichen zu können. Dennoch kann die Immobilie auch schon in dieser Phase verkauft werden, wenn das Paar in Trennung davon überzeugt ist, dass eine Versöhnung oder der Wunsch, wieder zusammen zu leben, aussichtslos ist. Das hilft, Streit beim Vollziehen der Scheidung zu verhindern. Oft sind aber die Verhältnisse schon zu zerrüttet, sodass andere Optionen wahrscheinlicher sind.

 

  1. Hausverkauf nach Ablauf des Trennungsjahres

Nach Ablauf von einem Trennungsjahr kann einer der Ehepartner die Veräußerung der gemeinsamen Immobilie verlangen. Lässt sich der andere Ehepartner nicht überreden, kann er gerichtlich sogar auf die Erteilung der Zustimmung verklagt werden. Dieser Schritt kann umgangen werden, wenn Sie sich stattdessen an einen Immobilienexperten wenden, der als Mediator ausgebildet ist. Dieser kann Ihnen dabei helfen, eine Interessenabwägung durchzuführen und sich ohne gerichtlichen Zwang zu einigen.

 

  1. Teilungsversteigerung

Wenn der Wille zum Verkauf zwar da ist, aber es zu keiner Einigung bezüglich des Preises kommt, kann eine Teilungsversteigerung durchgeführt werden. Eine Teilungsversteigerung ist Teil der Zwangsversteigerung und kann von einem der Partner unabhängig beim Amtsgericht beantragt werden. Zur Antragsstellung berechtigt ist grundsätzlich jeder Miteigentümer, unabhängig von der Größe seines Anteils. Das Risiko bei einer Teilungsversteigerung ist allerdings, dass der Erlös weit unter dem Verkehrswert der Immobilie liegt. Für beide Parteien wirtschaftlich ein großer Nachteil, da es viele Schnäppchenjäger gibt, die nur darauf warten, dass solche Immobilen veräußert werden. Hinzu kommt, dass darüber hinaus auch noch Kosten für das Sachverständigengutachten anfallen.

  1. Wie finden Sie einen Makler, der Ihnen beiden gut tut?

Wenn es darum geht, einen Immobilienexperten zu engagieren, stellt sich die Frage: Woher weiß ich, dass der Makler nicht parteiisch ist? Wir empfehlen Ihnen daher, sich gemeinsam auf einen Immobilienmakler zu einigen, bei dem Sie beide ein gutes Gefühl haben. Achten Sie auch darauf, dass der Experte über mediatorische Kenntnisse verfügt. Dann sind die besten Voraussetzungen gegeben, dass beide Parteien zufrieden aus dem Verkauf rausgehen können. Sollten Sie dennoch Bedenken bei der Wahl des Immobilienmaklers haben, können Sie sich von einem Anwalt rechtlich beraten lassen.

 

Wollen Sie Ihre Scheidungsimmobilie verkaufen und wissen nicht weiter? Gerne können Sie uns kontaktieren.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsversteigerung

 

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Eheschliessungen-Ehescheidungen-Lebenspartnerschaften/_inhalt.html

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/76211/umfrage/scheidungsquote-von-1960-bis-2008/

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Nachbarschafts-Marketing: Warum Sie beim Immobilienverkauf nicht nur auf Immobilienportale setzen sollten

80 Prozent der Immobilienkäufer in Deutschland stammen aus einem 15-Minuten-Radius der Immobilie. Wie könnte man diese Zielgruppe besser erreichen als mit Werbung direkt vor Ort? Wer an Immobilienverkäufe denkt, hat heutzutage häufig nur die Inserate in großen Portalen vor Augen. Dabei zahlt Nachbarschafts-Marketing sich nach wie vor aus. Vorausgesetzt, es wird richtig gemacht.

 

Nachbarschafts-Marketing: Welche Möglichkeiten gibt es?

 

Flyer im Briefkasten, Aushänge im Supermarkt oder das „Zu Verkaufen“-Schild direkt vor der Haustür. All das haben Sie vielleicht schon mal in Ihrer Nachbarschaft gesehen. Der eine oder andere Flyer lag vermutlich auch schon in Ihrem Briefkasten.

Die potenziellen Käufer in Ihrer Nachbarschaft erreichen Sie am besten, indem Sie deutliche visuelle Signale setzen. Ein „Zu Verkaufen“-Schild vor der eigenen Immobilie sorgt in der Regel für viele Kaufinteressenten, wenn es gut sichtbar platziert wird. Vergessen Sie nicht, auch Ihre Kontaktdaten gut lesbar auf das Schild zu schreiben, wenn Sie nicht wollen, dass zu nachtschlafender Zeit an Ihrer Tür geklingelt wird. Profi-Makler geben auf so einem Schild ihre Telefonnummer an, damit sie für Interessenten direkt erreichbar sind. Für Privatverkäufer kann das allerdings nach hinten losgehen, wenn das Telefon nicht mehr aufhört zu klingeln. Sinnvoll kann es daher auch sein, die Käufer erst mal auf eine Website mit weiteren Infos zu verweisen.

Auf einem Flyer können Sie mehr Informationen unterbringen als auf einem Schild. Ein gutes Foto ist hier besonders wichtig, um das Interesse zu wecken. Schließlich haben die Interessenten die Immobilie in diesem Fall nicht vor sich, um sich selbst ein Bild zu machen. Weitere sinnvolle Informationen: Quadratmeterzahl, Grundstücksgröße, Energiehinweise, Zimmerzahl und natürlich der Kaufpreis. Um die ganze Nachbarschaft zu erreichen, ist eine große Anzahl an Flyern notwendig. Profis bringen je nach Nachbarschaft durchschnittlich 5000 Flyer in Umlauf. Die zu verteilen, dauert eine ganze Weile. Deshalb kann es nicht schaden, jedem Nachbarn und Bekannten einfach ein paar mehr Flyer in die Hand zu drücken. Vielleicht ist die Tochter von Frau Müller von nebenan ja schon lange auf der Suche nach einem Eigenheim, oder Herr Meier nimmt die Flyer mit zum nächsten Stammtisch. Auch Aushänge im Supermarkt mit einem Kurzexposé erreichen mit wenig Aufwand gleich mehrere Leute.

Wozu ein Makler beim Nachbarschafts-Marketing?

Sie ahnen es sicher schon: Diese Marketing-Aktionen müssen gut geplant sein und fressen einiges an Zeit. Wenn Sie daran denken, Ihre Immobilie zu verkaufen, haben Sie davon momentan vermutlich nicht viel übrig. Ein Makler weiß genau, welche Marketing-Aktionen ziehen und hat die Kapazitäten, sie schnell durchzuführen.

Und da wäre noch eine Sache: Wer privat an einen Nachbarn verkauft, macht das meist nicht zum besten Preis. Denn Nachbarn und Bekannte wünschen sich oft einen Freundschaftspreis oder vergleichen die Immobilie instinktiv mit der eigenen, für die sie vor 20 Jahren doch viel weniger gezahlt haben. Ein neutraler Dritter hat hier in Verhandlungen einen klaren Vorteil.

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt ganz unverbindlich. Wir unterstützen Sie gerne.

 

Sie benötigen weitere Informationen:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Marketing

https://de.statista.com/themen/1175/dialogmarketing/

https://de.wikipedia.org/wiki/Flyer

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Bühne frei für Ihre Immobilie! Was ist Home Staging und wie hilfreich ist es beim Verkauf?

Für viele Immobilienverkäufer sind eine kurze Verkaufsdauer und ein hoher Verkaufspreis das Ideal. Doch wie erreicht man es? Ziel ist es, den Interessenten ein Gefühl für die Immobilie zu geben. Wie könnte es sich anfühlen, darin zu leben? Also muss sie gekonnt in Szene gesetzt werden – Home Staging nennt man eine solche ausgefeilte Inszenierung. Sie wirkt sich nachweislich positiv auf den Preis und die Verkaufsdauer aus.

Wer seine Immobilie vor dem Verkauf ansprechend in Szene setzt, kann den Verkaufspreis durchschnittlich um 15 Prozent erhöhen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign (DGHR).

Was genau wird bei Home Staging eigentlich gemacht? Als Beispiel: Wer sein gebrauchtes Auto verkauft, bringt es vorher auf Vordermann. Genau das macht Home Staging mit Immobilien. Häufig ist es so, dass eine Immobilie entweder im bewohnten oder im völlig leeren Zustand den Interessenten gezeigt wird. In solchen „Settings“ fällt es potenziellen Käufern in der Regel jedoch schwer, sich ihr eigenes zukünftiges Zuhause vorzustellen.

Persönliche Dinge aus der Immobilie entfernen

Mit Home Staging wird die bewohnte Immobilie „entpersonalisiert“. Es werden persönliche Gegenstände entfernt und der Raum erhält eine „neutrale“, aber dennoch freundliche Einrichtung, ohne jedoch überfrachtet zu sein. Denn allzu „vollgestopfte“ Immobilien können das Vorstellungsvermögen der Interessenten behindern. Das Gleiche gilt für völlig leere Räumlichkeiten.

Um der Fantasie eventueller Käufer auf die Sprünge zu helfen, werden dezent Möbel, Farben, Licht und Dekorationen eingesetzt. Das hilft nicht nur, Raumproportionen besser sichtbar zu machen und Besonderheiten der Immobilie hervorzuheben, sondern zahlt sich auch bei Online-360-Grad-Rundgängen und bei den Fotos aus, die im Internet und im Exposé genutzt werden. Vor dem inneren Auge planen Interessenten dann schon, wie sie die Immobilie selbst einrichten würden.

Pappmöbel für die leeren Immobilien

Für das Home Staging in bereits leeren Immobilien gibt es bereits seit einigen Jahren günstige Angebote wie beispielsweise Möbel aus Pappe, die eine schlichte Einrichtung für das Auge des Betrachters inszenieren. Einige Interessenten haben hier auch schon gefragt, ob die Möbel mit erworben werden können. Da es potenziellen Käufern so leichter fällt, die besichtigte Immobilie als die eigene zu sehen, entscheiden sich Interessenten schneller für den Kauf.

Home Staging hört aber nicht unbedingt bei der Einrichtung auf. Auch die Nutzung von angenehmem Duft kann dazu beitragen, Kaufinteressenten bei der Besichtigung ein positives Gefühl für die Immobilie zu vermitteln. Wer mit Home Staging seine Immobilie für die gewünschte Zielgruppe einrichtet, kann Verkaufspreis und Verkaufsdauer optimieren.

Haben Sie Fragen zur Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

Mehr Informationen finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Home_Staging

https://de.statista.com/themen/133/immobilien/

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilie

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Weniger ist mehr – vermietete Wohnungen im Trend

Die Preise für Mehrfamilienhäuser oder große Eigentumswohnungen sind in den Ballungszentren hoch. Wer vermieten will findet kaum noch rentable Objekte. Bis sich hier eine Investition amortisiert, kann es lange dauern. Deshalb entdecken immer mehr Investoren kleine Eigentumswohnungen für sich.

Die Kaufpreise sind vergleichsweise niedrig, die Rendite aber in Relation zu größeren Immobilien oft höher. Um herauszufinden, wie rentabel eine Immobilie sein kann, können Sie den Kaufpreisfaktor errechnen. Diesen erhalten Sie, wenn Sie den Kaufpreis einer Immobilie durch die jährliche Nettokaltmiete teilen. Als Beispiel: Eine Immobilie kostet 250.000 Euro. Die jährlichen Mieteinnahmen betragen 10.000 Euro. Wenn Sie die 250.000 Euro durch 10.000 Euro teilen, erhalten Sie den 25. Das ist der Kaufpreisfaktor. Das bedeutet, dass sich die Immobilie nach 25 Jahren amortisiert hat. Eine Immobilie ist also rentabler, je niedriger dieser Wert ist.

Niedrigere Kosten – höhere Einnahmen

In den deutschen Metropolen liegt der Kaufpreisfaktor oft bei über 30. Bei kleineren Immobilien wie Mikroapartments liegt dieser Faktor häufig niedriger. Denn die Kaufpreise hierfür sind preiswerter als bei größeren Immobilien. Auf den Quadratmeter gerechnet lassen sich höhere Mieten durchsetzen. So sind Eigentumswohnungen um die 30 Quadratmeter noch Kaufpreisfaktoren von unter 20 möglich.

Mikroapartments gefragt

Mikroapartments sind in der Regel Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen und zwischen circa 20 bis 50 Quadratmetern groß. Dabei sind die Wohnungen bei verschiedenen Zielgruppen gefragt: Young-Professional-Singles, Studenten, Pendler, ältere „Wieder-Singles“, aber auch für junge Paare. Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Ein-Personen-Haushalte in Deutschland in den vergangenen Jahren fast kontinuierlich gestiegen. 2019 lebten über 17 Millionen allein in einem Haushalt. Und das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass dieser Trend weiter anhalten wird.

Spekulationssteuer

Besonderheit: Bei Leerstand der Eigentumswohnung sinkt das Kaufpreisniveau. Schnell wird auch die Spekulationssteuer vergessen.  Immobilienprofis weisen darauf hin, dass beim Verkauf einer nicht selbstgenutzten Immobilie Spekulationssteuer anfallen kann. Dieser Fall tritt beispielsweise ein, wenn die Immobilie vor Ablauf der Zehnjahresfrist verkauft wird. Diese Frist richtet sich nach dem Datum des notariellen Kaufvertrags. Als Beispiel: Haben Sie am 1. August 2010 den Kaufvertrag beim Notar unterzeichnet, dann begann am 2. August 2010 die Spekulationsfrist. Diese Frist endete dann mit dem 1. August 2020. Das heißt, seit dem 2. August 2020 kann die Immobilie spekulationssteuerfrei verkauft werden.  Dabei kann es auch auf den Termin der Wirksamkeit des notariellen Kaufvertrages ankommen. Ein Steuerberater kann Ihnen hier genaue Auskunft geben.

Möchten Sie wissen wie viel Ihre Immobilie wert ist und ob beim Verkauf Spekulationssteuer anfällt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Nicht fündig geworden:

https://www.sueddeutsche.de/geld/mikroapartments-bauen-bitte-1.4624902

https://www.business-people-magazin.de/newsgate/mikro-apartments-als-perspektivreiches-anlageformat-fuer-hamburger-investoren-trotz-covid-19-27272/

https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroappartement

 

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Immobilie zu klein für das Homeoffice? Größere Immobilie dank Profi-Makler!

Die Corona Pandemie hat nicht nur unseren Alltag und das soziale Leben geprägt, sondern auch die Sichtweise auf die eigene Immobilie. Ob es nun das extra Arbeitszimmer ist, oder der fehlende Garten – bei vielen Eigentümern wächst der Wunsch nach Vergrößerung. Allerdings ist dies bei der derzeitigen Marktlage nicht ganz so einfach. Ein Profi-Makler kann da Abhilfe schaffen. Dank seines Netzwerkes hilft er schnell beim Finden einer neuen Immobilie und findet Käufer für die alte.

Tom P. beansprucht nun schon seit Monaten das Schlafzimmer für sich. PC, Drucker und überall Aktenordner– aus dem gemütlichen Rückzugsort ist ein Büro geworden. Von Abschalten keine Spur. Nicht nur Tom P ist davon genervt, sondern auch seine Frau. Sie möchte ihre Privatsphäre wiederhaben. Bevor es zum großen Streit kommt, muss also eine Lösung her. Gemeinsam mit seiner Frau vereinbart Tom P. einen Termin beim regionalen Profi-Makler. Da der Profi Makler gut vernetzt ist, findet er schnell eine interessante Immobilie für Familie P. Nun muss der Verkauf der alten Immobilie in Gang gesetzt werden.

Mit Marktkenntnis einen höheren Preis erzielen

Zunächst wird die Immobilie durch den Makler bewertet. Da es meist an Marktkenntnis fehlt, sind viele Eigentümer mit der Bewertung ihrer Immobilie schnell überfordert.  Das Ergebnis sind dann oft viel zu hohe Preise. Dies kann aber nicht nur den Verkaufsprozess hinauszögern, sondern auch noch Geldverlust bedeuten. Ein Profi – Makler weiß durch seine Erfahrung und Kenntnis des regionalen Marktes genau, wo der Preis angesetzt werden muss.

Steht der Preis fest, macht sich der Makler daran die Immobilie zu inserieren. Dabei stellt er sicher, dass alle notwendigen Informationen vorhanden sind. Fehlt zum Beispiel der Grundriss, oder sind die Immobilienfotos von schlechter Qualität, bleibt das gewünschte Interesse häufig aus. Sollte dann auch noch der Energieausweis fehlen, kann es für den Eigentümer sogar richtig teuer werden. Der Profi-Makler trägt für Tom P. sorgfältig alle Unterlagen zusammen und inseriert die Immobilie auf bekannten Plattformen und in seinem Netzwerk.

Unnötigen Stress ersparen – der Profi-Makler übernimmt

Da der Verkauf der Immobilie gut vorbereitet wurde, melden sich schon bald viele Interessenten. Viele Interessenten bedeuten aber auch noch mehr Stress für das ohnehin schon gestresste Paar. Der beauftragte Immobilienprofi übernimmt daher die Beantwortung der Emails und Anrufe der Interessenten. Sorgfältig filtert er die potenziellen Käufer heraus und organisiert Besichtigungen in kleinen Gruppen.

Schnell findet sich ein Käufer und es geht in die Preisverhandlungen. Ohne Erfahrung lassen sich Eigentümer in solchen Situationen schnell verunsichern und herunterhandeln. Viele Käufer sind um Argumente nicht verlegen, um den Preis zu drücken. Am Ende verkaufen sie ihre Immobilie dann vermutlich unter Wert.

Tom P. hat durch die Hilfe eines Profi-Maklers nicht nur schnell seine alte Immobilie verkaufen und eine neue Immobilie finden können – es gelang ihm sogar seine Immobilie über dem ursprünglichen Wert zu verkaufen und hat nun sogar noch ein kleines Budget für neue Möbel übrig.

Sie möchten sich vergrößern und suchen jemanden, der sich um den Verkauf Ihrer kleineren Immobilie kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Makler

https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinauftrag

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/09/PD19_370_31.html

 

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Senioren-WG: Aus dem Eigentum in die WG

Wenn sich im Alter die Unfälle im Haushalt häufen, fragen sich Betroffene wie deren Angehörigen, ob die eigene Immobilie noch das richtige ist. Seniorenresidenzen und Pflegeheime sind selten und oft teuer. Für Senioren, die ihren Alltagsstress lieber in geselliger Runde bewältigen möchten, bietet die Senioren-WG eine interessante Alternative.

Beim Stichwort Wohngemeinschaft denken vielen zunächst an Studenten, die kostengünstig in geselliger Runde wohnen wollen. Aber auch für Senioren ist diese Wohnform im Alter attraktiv, da sie ein selbstbestimmtes und seniorengerechtes Wohnen ermöglicht. Die Varianten der Senioren WG sind vielfältig und reichen von der privat gegründeten Zwei-Personen-WG bis hin zu einer Wohngemeinschaft mit bis zu 12 Personen.

Vorteile einer Senioren-WG

Dabei können viele Senioren von ihren Enkeln lernen. Für die ist es nämlich ganz natürlich, sich zusammenzutun und eine Wohngemeinschaft zu gründen. So gelingt nicht nur die Neuorientierung besser. Durch die Mitbewohner knüpft man leicht neue Kontakte und fühlt sich emotional aufgehoben. Auch in finanzieller Hinsicht ist das Leben in einer WG von Vorteil. All das gilt selbstverständlich auch für eine Senioren-WG. Hinzu kommt, dass dort meist eine pflegerische Rund-um-die-Uhr-Betreuung gewährleistet ist, ähnlich wie im Seniorenheim. Wird eine umfassende medizinische Versorgung benötigt, ist man in einer klassischen Senioren-WG gut aufgehoben, kann sich aber gleichzeitig kleine Freiräume erhalten.

Die Plus-WG für Menschen ab 50

Sind noch keine größeren gesundheitlichen Probleme vorhanden und man kommt ohne externe Hilfe aus, bietet sich eine sogenannte Plus-WG an. Das „Plus“ steht dabei für das Alter der Bewohner, das bei 50 Jahren und aufwärts liegt. Eine Wohngemeinschaft, in der sich Menschen ab 50 zusammentun, bringt sofort Abwechslung ins Leben. Das Miteinander macht unternehmungslustiger und mutiger. Ob in Sachen Sport, Natur oder Kultur, gemeinsam traut man sich, noch einmal so richtig durchzustarten. Das macht Spaß und hält fit, denn körperliche Aktivitäten und zwischenmenschliche Begegnungen stärken sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit.

Senioren-WGs im Internet finden

Die Nachfrage nach Plus-WGs ist inzwischen stark gestiegen. Auf mehreren Online-Portalen wie WG-Gesucht.de, pluswgs.de, wohnen-im-alter.de aber auch auf immobilienscout24.de suchen Menschen ab 50 nach WG-Zimmern oder Mitbewohnern. Nicht für alle ist das Modell der geteilten Wohnung das optimale. Wer beispielsweise bereits längere Zeit allein gelebt hat, fühlt sich vielleicht in einer Hausgemeinschaft mit mehr Rückzugsmöglichkeiten wohler. Auch hierfür finden sich auf den Internet-Plattformen interessante Angebote.

Machen Sie aus Ihrer eigenen Immobilie eine Senioren-WG!

Womöglich ist auch Ihr Eigenheim, das Sie sich allein kaum noch leisten können, wie geschaffen dafür, es mit ein oder zwei neuen Mitbewohnern zu teilen und zu einem lebhafteren und unbesorgteren Ort zu machen. Vier Hände schaffen mehr als zwei, bei der Gartenarbeit und beim Hausputz. Sich plötzlich den Badezimmerschrank und die Herdplatten teilen zu müssen, kann sich erst einmal etwas seltsam anfühlen. Aber spätestens, wenn der gemeinsame Kaffeeklatsch zum liebgewonnenen Ritual geworden ist, möchte man seine Mitbewohner nicht mehr missen.

 

Sie überlegen, in eine Alters-WG zu ziehen und wissen nicht, was Sie mit Ihrem Eigenheim machen sollen? Wir beraten Sie gerne zu Ihren Möglichkeiten.

Sie benötigen weitere Informationen:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Pflege/Berichte/Abschlussbericht_AGP_HWA_Wohngruppen-Studie.pdf

https://www.caritas-altenhilfe.de/ratgeber/senioren-wg

https://www.pflege.de/altenpflege/senioren-wg/

 

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Foto: © pressmaster/Depositphotos.com

 

Den Umzug perfekt planen und dabei Kosten sparen

Sie haben eine neue Arbeit in einer neuen Stadt gefunden? Die Familie vergrößert sich? Die Gründe für einen Umzug sind vielfältig. Ein Umzug kann dabei nicht nur sehr aufregend sein, sondern auch sehr teuer. Wer mit einem Makler zusammenarbeitet erzielt beim Immobilienverkauf oft sogar höhere Preise als gedacht und hat am Ende sogar noch etwas Geld für ein Umzugsunternehmen übrig.  Wenn Sie obendrauf den Umzug auch noch perfekt planen, können Sie sogar noch mehr Geld in Ihre Haushaltskasse legen.

Verkauft man seine Immobilie aufgrund persönlicher Veränderungen, kann das ganz schön anstrengend sein. Nicht nur die Suche einer neuen Immobilie und der Verkauf der alten, sondern auch die Planung des Umzugs zerren oft ganz schön an den Nerven. Richtig geplant, kann ein Umzug durchaus reibungslos und harmonisch von sich gehen. Wer richtig plant, kann sich nicht nur auf einen entspannten Umzug freuen, sondern dabei auch noch richtig Geld sparen.

Der passende Termin spart Kosten

Die Wahl des Umzugstermins kann sich positiv auf den Geldbeutel auswirken. Planen Sie eine Spedition mit Ihrem Umzug zu beauftragen, sollten Sie die Umzugs-Stoßzeiten vermeiden. Das heißt, dass Speditionen aufgrund der großen Nachfrage am Monatsende und auch an den Wochenenden teurer sind. Am günstigsten sind Speditionen dagegen in der Regel unter der Woche und am 6. Bis 13. Oder 18. bis 24. eines Monats.

Ein Umzug kann sogar noch etwas Geld in Ihre Haushaltskasse bringen, denn es ist der ideale Zeitpunkt, um seinen Hausrat auszusortieren. Trennen Sie sich von den Dingen, die Sie nicht mehr benötigen. Dieses Aussortieren macht sich in zweierlei Hinsicht bezahlt. Zum einen bekommen Sie einen Überblick darüber, was Sie wirklich besitzen und was Sie eventuell noch gebrauchen können und zum anderen minimiert das Aussortieren Ihr Umzugsvolumen und somit auch die Transportkosten. Sollten Sie die nicht benötigten Dinge verkaufen, fließt unter Umständen vielleicht sogar noch etwas Geld in die Haushaltskasse.

Neben der Spedition, sind auch die Kosten für die Umzugskartons und das Verpackungsmaterial nicht außer Acht zu lassen und können ein großes Loch in die Umzugskasse reißen. Es empfiehlt sich bei nahegelegenen Supermärkten, Elektrogeschäften und Baumärkten nach nicht mehr benötigten Verpackungsmaterial zu fragen. Gegebenenfalls eignet sich auch Kleidung hervorragend als Polster- und Füllmaterial.

Durch Steuern Umzugskosten sparen.

Sollten Sie aus beruflichen Gründen umziehen, lohnt sich dieser Umzug auch in steuerlicher Hinsicht, da der Gesamtbetrag in Form von Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden kann. Bei einem Umzug aus privaten Gründen können Umziehende 20 Prozent der abzugsfähigen Ausgaben, aber maximal 4.000 Euro, von der Steuer zurückbekommen. Wechseln Personen aus gesundheitlichen Gründen ihren Wohnort, erkennt das Finanzamt Kosten, die den zumutbaren Eigenanteil überschreiten, als außergewöhnliche Belastungen an. In diesem Fall müssen Umziehende dem Amt ein ärztliches Attest vorlegen.

Sie möchten wissen, worauf man beim Umzug achten sollte? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Nicht gefunden, was Sie suchen? Dann lesen Sie hier:

https://www.steuern.de/werbungskosten.html

https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCndigung_von_Mietvertr%C3%A4gen

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Was ändert sich bei der Maklerprovision?

Am 23.12.2020 tritt ein neues Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten in Kraft. Es schreibt im Wesentlichen vor, dass ein Makler vom Käufer nur eine Provision in gleicher Höhe verlangen darf, wie sie auch der Verkäufer zahlt. Ziel des Gesetzes soll es sein, die Kaufnebenkosten für private Käufer zu verringern, indem insbesondere verhindert wird, dass die Maklergebühr vollständig auf diese abgewälzt werden kann. Ob die Rechnung aufgeht?

In der Vergangenheit war es möglich, dass ein Makler mit dem Eigentümer einer Immobilie einen Maklervertrag abschloss, in dem vereinbart wurde, dass die gesamte Courtage bei einem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs vom Käufer zu übernehmen sei. Dieser Möglichkeit wird durch das neue Gesetz, das am 5. Juni den Bundesrat passiert hat, ein Riegel vorgeschoben.

50 / 50 Teilung

Die paritätische Teilung der Maklerprovision ist sowohl für den Fall vorgeschrieben, dass der Makler mit beiden Parteien – dem Verkäufer und dem Käufer – einen Maklervertrag abschließt, als auch dann, wenn nur eine Partei den Makler beauftragt. Der Auftraggeber – also meist der Verkäufer – muss somit selbst mindestens die Hälfte der vertraglich festgelegten Provision zahlen. Ferner muss die geleistete Zahlung dem Käufer nachgewiesen werden. Erst dann darf der Makler auch von ihm fordern. Davon unberührt bleibt natürlich die Möglichkeit einer Innenprovision, das heißt, dass der Verkäufer als Auftraggeber die Maklerkosten vollständig allein trägt.

Maklervertrag nur noch schriftlich

Mehr Klarheit soll es auch darüber geben, wann ein Maklervertrag eigentlich zustande kommt. Zukünftig bedarf ein Maklervertrag zwingend der Schriftform. Er muss also entweder auf dem Papier oder in einer E-Mail formuliert werden. Eine mündliche Absprache oder ein Handschlag reichen nicht mehr aus.

Mögliche Auswirkungen auf die Praxis der Branche

Ob das neue Gesetz in der Praxis tatsächlich zu Veränderungen des Immobilienmarktes oder des Kräfteverhältnisses zwischen Verkäufern, Käufern und Maklern führen wird, bleibt abzuwarten.
In einigen Bundesländern war es auch schon in der Vergangenheit üblich, dass Verkäufer und Käufer die Maklercourtage je zur Hälfte übernahmen. In besonders begehrten Regionen zahlten Käufer hingegen öfter allein die Provision.

Letztlich werden die unentbehrliche Expertise und die Vermittlungsleistungen der Makler auch weiterhin ihren Preis haben. Die Höhe der Maklerprovision ist auch in Zukunft Verhandlungssache. Eine bestimmte Höhe ist nicht festgelegt, sondern es gibt allenfalls Richtwerte. Manche sehen es so, dass eine hohe Provision nun noch stärker als Zeichen für das gute Verhandlungsgeschick eines Maklers gewertet werden kann. Als Eigentümer, der seine Immobilie zu einem guten Preis verkaufen will, könnte man sich also sagen: Ein Makler, der gegenüber seinen Auftraggebern hohe Provisionen durchsetzen kann, wird auch dann gut verhandeln, wenn es darum geht, den optimalen Preis für meine Immobilie zu erzielen.

 

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 Nicht fündig geworden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienmakler

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/Verteilung_Maklerkosten.html

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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